Hi, hier ist ein crossposting von indymedia linksunten zur heutigen Demo:
Am heutige Samstag versammelten sich in Pforzheim etwa 600 Menschen zu einer Demonstration unter dem Motto „Flagge zeigen gegen Rechts“.
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Hi, hier ist ein crossposting von indymedia linksunten zur heutigen Demo:
Am heutige Samstag versammelten sich in Pforzheim etwa 600 Menschen zu einer Demonstration unter dem Motto „Flagge zeigen gegen Rechts“.
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Max Kraft von Alert-a gab ein Interview für Radiodreyeckland:
Interview mit RDL zum 23.02.2010
Hört rein!
Auch dieses Jahr plant der rechtsradikale Verein „Freundeskreis – Ein Herz für Deutschland“ am 23. Februar, dem Jahrestag der Bombardierung Pforzheims, seine Fackelmahnwache auf dem Pforzheimer Wartberg abzuhalten. Auch dieses Jahr werden wir dies nicht einfach geschehen lassen, sondern durch verschiedenste kreative Aktionen auf die Nazis aufmerksam machen, um die Nazis aus der Deckung zu holen.
Neben der von der Pforzheimer „Inititive gegen Rechts“ organisierten Demonstration am 20. Februar, dem Samstag vor der Demo, wird es auch am 23. Februar selbst eine Dauerkundgebung auf dem Pforzheimer Marktplatz und allerlei Aktionen geben.
Die sowohl auf die Naziproblematik als auch auf die Problematik der städtischen Geschichtspolitik, aufmerksam machen soll. Um auch wirklich aufzufallen ist euer Mitwirken gefragt. Deshalb seid kreativ, lasst euch was einfallen und kommt zahlreich!
Vokü, Zirkuszelt und Infostand ab 15 Uhr auf dem Pforzheimer Marktplatz

Wir wollen nicht zulassen, dass Hass gegen Minderheiten, Rassismus, Gewalt- und Kriegsverherrlichung erneut an politischem Einfluss gewinnen!
Wir wollen keine Nazis in Pforzheim und anderswo!
Mahnwache des FHD
Seit 1994 veranstaltet der rechtsradikale „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“(FHD) (fast)[1] jedes Jahr am 23. Februar eine Fackelmahnwache, um der „deutschen Opfer“ [2] des Angriffs auf Pforzheim 1945 und des 2. Weltkriegs zu gedenken.
Die Mahnwache ist mittlerweile mit 100 – 200 Teilnehmer/-innen die größte regelmäßige faschistische Veranstaltung in Baden-Württemberg. Das Gedenken an „deutsche Opfer“ ist für die sonst recht zerstrittene Bewegung in Deutschland das Bindeglied zwischen allen Gruppen. Die größten Nazidemonstrationen drehen sich immer um den 2. Weltkrieg, z.B. in Dresden am 13. Februar.[3]
Hier findet ihr eine Stellungnahme der Gruppe „alert|a“ zu Florentin Goldmann (CDU), der auf die die konservativ-bürgerliche Tränendrüse drückt.
CDU kritisiert Haltung zu Linksextremisten
Neue Wortwahl in Resolution zum 23. Februar „nur auf den ersten Blick ein Schulterschluss“„Linke Gewalttäter zählen offenbar zur Klientel der Grünen“
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Hier findet ihr einen Artikel aus dem Rotes Blättle – Zeitung der DKP Mühlacker/Enzkreis 1/10. Wir finden ihr interessant und möchten ihn euch deshalb zugänglich machen:
Seit Jahren führt der Neonaziverein “Freundeskreis ein Herz für Deutschland” am 23. Februar in Pforzheim einen Fackelmarsch zum Gedenken an die Opfer des, von ihnen so bezeichneten, “alliierten Bombenterrors” durch. Nicht nur in Pforzheim, auch in anderen Städten wie Dresden nutzen die Neonazis das Gedenken an die Opfer alliierter Luftangriffe für ihre geschichtsrevisionistische Propaganda. (mehr…)
Hier ein Artikel von Indymedia linksunten. Er stellt nicht unbedingt die Meinung unseres gesamten Bündnisses dar, ist aber auf jeden Fall interessant zu lesen:
…über Dresden und Pforzheim
Im Februar finden in Pforzheim und im davon über 500 Kilometer entfernten Dresden Naziaufmärsche statt. Dabei besteht nicht nur eine zeitliche Nähe zwischen den jährlichen Aufmärschen am 13.02. in Dresden und zehn Tage später am 23.02. in Pforzheim. Beide finden am Jahrestag der Bombardierung der jeweiligen Stadt durch die Alliierten im Jahr 1945 statt. An diesen Tagen werden die Deutschen als die eigentlichen Leidtragenden des Zweiten Weltkrieges dargestellt, Shoah und deutsche Kriegsschuld ausgeblendet. Aus der Befreiung vom Nationalsozialismus werden „Kriegsverbrechen“, die deutschen Täter_Innen werden „Opfer“ von „alliiertem Bombenterror“. Gedacht wird den toten Deutschen in den zerstörten deutschen Städten.
Im Folgenden findet ihr zwei Stellungnahmen zur Kampagne. In unseren Treffen fanden wir, dass keiner der beiden Entwürfe besser ist, oder dass einer etwas falsches sagt; jedoch haben beide Texte jeweils einen anderen Schwerpunkt. Wir wollen euch hiermit beide zugänglich machen, damit ihr euch ein Bild machen könnt, warum unsere diesjährige Kampagne so aussieht, wie ihr es gerade mitbekommt:
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